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Uferzelle

(Weitergeleitet von Uferzellen)

Synonyme: Littoralzelle, Sinuswandzelle
Englisch: littoral cell

1 Definition

Die Uferzellen sind wandbildende, platte Zellen, welche die Innenseite des Randsinus im Lymphknoten, auskleiden. Sie kommen außerdem in der roten Pulpa der Milz sowie im Knochenmark vor.

2 Hintergrund

Uferzellen werden meist als endothelähnliche, modifizierte Retikulumzellen beschrieben. Sie werden jedoch in der Literatur nicht einheitlich charakterisiert.

2.1 Lymphknoten

Im Lymphknoten werden Uferzellen meist als endothelähnliche, nicht zur Phagozytose befähigte Zellen bezeichnet, die als Anheftungspunkt für die Reusenzellen dienen. Reusenzellen sind sternförmig verästelte Retikulumzellen, die sich dreidimensional im Lumen der Randsinus ausspannen und zur Phagozytose befähigt sind.

2.2 Milz

In der Milz werden die Uferzellen auch als Littoralzellen bezeichnet. Da sie Merkmale endothelialer und phagozytierender, histiozytärer Zellen vereinen, werden sie meist dem mononukleär-phagozytärem System (MPS) zugeordnet. Sie können außerdem die T-Zell-assoziierten Antigene CD4 und CD8 exprimieren. Die Zellen sind Ursprung eines Littoralzellangioms und Littoralzellangiosarkoms.

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