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Territorialinfarkt

1 Definition

Territorialinfarkte sind Hirninfarkte, die durch Embolien oder Thrombosen (selten) der großen Hirnarterien bzw. ihrer Äste entstehen. Meist ist die Arteria cerebri media (ACM) betroffen, in zweiter Präferenz die Arteria cerebri posterior (ACP). Territorialinfarkte sind keilförmig und erstrecken sich auf das Versorgungsgebiet (Territorium) der verschlossenen Arterie.

2 Hintergrund

Der Embolus, der das Gefäß verschließt, kann aus dem Herzen stammen (kardioembolischer Hirninfarkt) oder aus einer großen zuleitenden Arterie (Arteria carotis). Im letzteren Fall spricht man von einem arterioembolischen oder arterio-arteriell-embolischen Hirninfarkt.

Territorialinfarkte betreffen immer einen Abschnitt der Hirnrinde. Deswegen zeigen sich bei der neurologischen Untersuchung Zeichen einer kortikalen Schädigung. Dadurch unterscheiden sie sich von den kleineren, subkortikal gelegenen, lakunären Infarkten.

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Fachgebiete: Pathologie

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