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Syphilid

1. Definition

Als Syphilide werden Läsionen an Haut oder Schleimhaut bezeichnet, die im Rahmen einer Syphilisinfektion auftreten.

2. Hintergrund

Syphilis ist eine durch Treponema pallidum hervorgerufenen Geschlechtskrankheit. Syphilide bilden sich typischerweise im Stadium II. Sie breiten sich meistens vom Zentrum in die Peripherie sternförmig aus und befinden sich auf der Handinnenfläche, der Fußsohle und der Beugerseite der Extremitäten. Typisch ist die rot-braune Färbung der Knötchen. Weiterhin kann man makulöse und papulöse Syphilide unterscheiden.

Im Stadium III können sich sogenannte tuberonodöse Syphilide ausbilden, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie sich in die Peripherie ausbreiten und zentral abheilen. Hierdurch hinterlassen sie ein anuläres Muster. Das Gesicht, der Rücken und die Oberarmstreckseiten sind besonders betroffen.[1]

3. Quellen

  1. Goebeler et al. Augenheilkunde, Dermatologie, HNO...in 5 Tagen, Springer-Verlag, 2011
Stichworte: Lues, Läsion, Syphilis
Fachgebiete: Dermatologie

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19.01.2022, 08:24
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