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Subtraktion

von lateinisch: sub­trahere - wegziehen, entfernen

1 Definition

Subtraktion bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch "Minus-Rechnen". In der Radiologie wird der Terminus für die Entfernung oder isolierte Darstellung des un­terschied­lichen In­formationsanteils zwei­er deckungs­glei­cher Aufnahmen verwendet.

2 Hintergrund

Eine Bildsubtraktion ist z.B. zwischen zwei Röntgenbildern möglich, einem Bild ohne ("Maske") und einem mit Kontrastmittel ("Folgebild"). Durch die Subtraktion werden die Bildanteile der Maske aus dem Folgebild eliminiert, die sich in der Zeit zwischen den Aufnahmen nicht verändert haben. Somit sind nur noch die veränderten Bildanteile sichtbar. Diese digitale Subtraktion wird zur Nachbearbeitung von Angiographiebildern eingesetzt, sodass nur das mit Kontrastmittel gefüllte Blutgefäß als Bildinformation verbleibt (digitale Subtraktionsangiographie).

Die Subtraktion kommt auch bei MRT-Sequenzen zum Einsatz:

CT- oder MR-Angiographien werden nicht durch Subtraktion, sondern mittels Maximumintensitätsprojektion (MIP) nachbearbeitet.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. November 2020 um 13:08 Uhr bearbeitet.

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