Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Steroiddiabetes

1 Definition

Ein Steroiddiabetes (Glukokortikoidinduzierter Diabetes Mellitus) ist eine Form des Diabetes mellitus, die als Nebenwirkung im Rahmen der Behandlung mit hoch dosierten Glukokortikoiden im Rahmen einer Prednisolon-Therapie auftritt.

2 Hintergrund

Die Nüchternblutzuckerwerte und das HbA1c liegen bei einer Prednisolontherapie auch bei einer diabetischen Stoffwechsellage häufig in der Norm. Der Blutzuckeranstieg beim Steroiddiabetes tritt vorwiegend postprandial auf. Blutzuckerwerte < 12–15 mmol/l können versuchsweise mit Lifestylemodifikation und oralen Antidiabetika therapiert werden, Blutzucker­werte > 12–15 mmol/l bedürfen meist einer Insulintherapie Die Insulintherapie muss der Dosis, sowie Pharmakodynamik der Glukokortikoide und dem Blutzuckerverlauf angepasst werden. Bei einer Reduktion der Steroiddosis wird auch die Insulindosis reduziert. Nach Absetzen der Behandlung ist ein Steroiddiabetes nicht mehr nachweisbar.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

6 Wertungen (3.83 ø)

13.007 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: