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Steroid-Osteoporose

Synonym: Glukokortikoid-Osteoporose
Englisch: steroid-induced osteoporosis

1 Definition

Die Steroid-Osteoporose ist eine Form der sekundären Osteoporose, die nur einen kleinen Anteil aller Osteoporose-Fälle ausmacht. Sie entsteht als unerwünschte Nebenwirkung bei der Langzeittherapie mit Glukokortikoiden. Trotz ihrer relativ geringen Häufigkeit hat die Steroid-Osteoporose eine große Bedeutung, da Glukokortikoide bei einigen Erkrankungen die einzig wirksame therapeutische Alternative sind.

  • ICD10-Code: M81.4- Arzneimittelinduzierte Osteoporose

2 Pathophysiologie

Durch die Glukokortikoide wird die Kalziumaufnahme im Darm vermindert. Gleichzeitig wird die Kalziumausscheidung über die Niere vermehrt. Es resultiert eine negative Kalziumbilanz mit Entwicklung einer Osteoporose. Deshalb sollte, neben regelmäßiger Überprüfung der Indikation und Dosis einer Therapie mit Glukokortikoiden, immer an eine Osteoporoseprophylaxe gedacht werden.

Auch andere Medikamente wie etwa Heparine beeinflussen den Knochenstoffwechsel ungünstig.

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