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Pflastersteinrelief

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Synonyme: Pflastersteinphänomen, Kopfsteinpflasterrelief

1 Definition

1.1 Gastroenterologie

Als Pflastersteinrelief bezeichnet man entzündlich verdickte Areale der Darmschleimhaut, die sich mit tief ulzerierten Schleimhautarealen abwechseln, wodurch ein pflastersteinartiges Erscheinungbild zustandekommt. Das Pflastersteinrelief ist ein typischer endoskopischer Befund bei Morbus Crohn.

1.2 Ophthalmologie

Eine weiteres Vorkommen des Pflastersteinmusters findet sich bei der gigantopapillären Konjunktivitis (GPC) aus dem Formenkreis der allergischen Konjunktivitiden. Am ektroponierten Oberlid zeigen sich pflastersteinartig angeordnete Riesenpapillen (> 1 mm). Auslöser für dieses klinische Bild ist meist eine Unverträglichkeit gegen das Tragen von Kontaktlinsen oder Augenprothesen im Rahmen einer chronischen Entzündungsreaktion.

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Dezember 2020 um 20:26 Uhr bearbeitet.

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#2 am 01.12.2020 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Es existiert bereits der Artikel Pflastersteinphänomen (inkl. Synonym Pflastersteinrelief), daher könnte dieser Artikel eigentlich gelöscht werden.
#1 am 01.12.2020 von David Ekert (Student/in der Humanmedizin)

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