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Out-of-Plane-Technik

1 Definition

Die Out-of-Plane-Technik ist eine Form der ultraschallgesteuerten Punktion, bei der die Kanüle die Schallebene schneidet, d.h. Schallkopf und Kanüle stehen in einem Winkel zueinander (z.B. 90°).

2 Hintergrund

Bei der Out-of-Plane-Technik sieht der Behandler die Kanüle als weißen Punkt oder Doppelpunkt im Ultraschallbild. Er kann so die ungefähre Lage der Kanüle im Gewebe einschätzen. Dabei sollte möglichst das vordere Drittel der Kanüle die Schallebene schneiden. Dadurch kann die unbeabsichtigte Punktion vitaler Strukturen (z.B. Arterien) vermieden werden.

Mithilfe des "Stepping-Down" kann man sich bei dieser Technik an die zu punktierende Struktur (z.B. eine Arterie) herantasten. Sieht man, dass die Kanüle zu weit entfernt ist, zieht man leicht zurück, und sticht etwas steiler ein, bis der Punkt - nun etwas tiefer - wieder im Bild erscheint.

siehe auch: In-Plane-Technik

Fachgebiete: Anästhesiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 7. April 2021 um 16:06 Uhr bearbeitet.

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