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Nukleophilie

von lateinisch: nucleus – Kern und altgriechisch: philos – Freund
Synonym: Nucleophilie
Englisch: nucleophilicity

1 Definition

Die Nukleophilie ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, das über ein freies Elektronenpaar verfügt, mit einem anderen, (teilweise) positiv geladenen Atom eine kovalenten Bindung einzugehen.

siehe auch: Nukleophile Substitution

2 Hintergrund

Typische Nukleophile weisen oft eine negative Ladung bzw. eine stark negative Partialladung auf. Wie hoch die Nukleophilie eines Teilchens ist, hängt u.a. von seiner Ladung und Polarisierbarkeit ab. Umso elektronenreicher (und zugleich leichter polarisierbar) ein Atom ist, desto stärker reagiert es als Nukleophil.

Die Tendenz zum nukleophilen Angriff ist bei Nukleophilen unterschiedlich ausgeprägt. Da die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Definition eine wichtige Rolle spielt, ist die Nukleophilie eine kinetische Größe.

3 Quellen

  • "Chemie für Mediziner" – A. Zeeck et. al., Urban & Fischer-Verlag, 7. Auflage
  • "Chemie" – Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, Thieme-Verlag, 10. Auflage
  • Wikipedia

Tags:

Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. September 2020 um 16:42 Uhr bearbeitet.

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