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Diffuse zerebrale Sklerose

(Weitergeleitet von Myelinoklastische diffuse Sklerose)

Synonyme: Schilder-Krankheit, myelinoklastische diffuse Sklerose, Encephalitis periaxialis diffusa

1 Definition

Die diffuse zerebrale Sklerose ist eine seltene neurodegenerative demyelinisierende Erkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten kann. Sie geht mit großflächigen, scharf abgegrenzten Demyelinisierungsherden des Gehirns einher, die ganze Hirnlappen oder sogar eine Hemisphäre des Großhirns betreffen können.

2 Klinik

Der Erkrankung verläuft progredient und führt zu Demenzerscheinungen und einem letalen Ausgang. Je nach Lokalisation eines Herdes kann es zu kortikaler Blindheit, kortikaler Taubheit, spastischer Hemiplegie oder Pseudobulbärparalyse kommen.

3 Differentialdiagnose

Die diffuse zerebrale Sklerose kommt als seltene aber wichtige Differentialdiagnose zur Multiplen Sklerose (MS) – vor allem im Kindesalter – in Frage.

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Juli 2021 um 17:57 Uhr bearbeitet.

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