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Mitochondriale Biogenese

Englisch: mitochondrial biogenesis

1 Definition

Als mitochondriale Biogenese bezeichnet man den biologischen Prozess, durch den in der Zelle neue Mitochondrien gebildet werden.

2 Hintergrund

Die mitochondriale Biogenese basiert auf der erfolgreichen Transkription nukleärer und mitochondraler Gene und der dadurch angestoßenen Proteinsynthese. Das Wachstum der Mitochondrien wird durch im Zytosol bereitgestellte Proteine und Lipide ermöglicht.

Die Anzahl der Mitochondrien wird dabei durch eine Vielzahl von zellulären Steuerungssignalen kontrolliert. Die Vermehrung von Mitochondrien wird durch eine direkte Teilung ermöglicht. Die genetische Information wird dabei auf die resultierenden Tochtermitochondrien verteilt.

Aerobe dynamische Ausdauerbelastungen bewirken zum Beispiel eine Veränderung der Mitochondrienzahl und -größe in Muskelzellen. Bei Marathonläufern fand man einen 2- bis 3-fach erhöhten Gehalt an Mitochondrien im Skelettmuskel.

Fachgebiete: Biologie

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Januar 2014 um 16:42 Uhr bearbeitet.

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