Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Mikroskopie

1 Definition

Als Mikroskopie bezeichnet man die Betrachtung von winzigen Objekten unter starker Vergrößerung. Das dazu verwendete Gerät nennt man Mikroskop.

2 Hintergrund

In der Medizin dient die Mikroskopie in erster Linie der Beurteilung von Gewebe(-Proben) (Histologie, Pathologie), Zellen (Zytologie), Blutbestandteilen (Hämatologie) und Mikroorganismen (Mikrobiologie).

In der Regel kommen vor der mikroskopischen Betrachtung von Material bestimmte Verarbeitungsverfahren (z.B. Schnitte, Färbetechniken) zum Einsatz, um Zellstrukturen besser darstellen zu können.

3 Methoden

Von Bedeutung sind v.a. folgende Mikroskopieverfahren:

4 Funktionsweise

Beim der herkömmlichen Mikroskopie, der Lichtmikroskopie, wird die starke Vergrößerung bewirkt, indem ein zweistufige Abbildungsverfahren des untersuchten Objektes stattfindet.

  • Das Mikroskop erzeugt zunächst von dem auf einem Objektträger liegenden und beleuchten Objekt ein umgekehrtes, reelles und vergrößertes Zwischenbild mittels des Objektivs.
  • als zweiter Schritt wird dieses Zwischenbild wird mit Hilfe des Okulars, durch welches der Untersucher blickt, nochmals vergrößert (vgl. Lupe).

Aus dem Produkt der Vergrößerungen Objektiv und Okular errechnet sich die Gesamtvergrößerung.

Bei sehr starker Vergrößerung bzw. sehr kleinen Objekten verwendet man ein Immersonsobjektiv und trägt auf den Objektträger zusätzlich zum untersuchten Objekt ein Tröpfchen Öl auf, welches den Zwischenraum zwischen Objetk und Objektiv füllt und das Auflösungsvermögens optimiert. Mit dieser Technik können Objekte bis hin zu 200nm sichtbar gemacht werden.

Bei noch stärkerer Vergrößerung reicht die normale Lichtmikroskopie nicht mehr aus. Die Ultraviolett-/Elektronenmikroskopie bietet jedoch noch höheres Auflösungsvermögen.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

5 Wertungen (4 ø)

13.808 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: