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Medikamentenüberhang

1 Definition

Als Medikamentenüberhang bezeichnet man die über den erwünschten Wirkungszeitraum andauernde Wirkung eines Arzneimittels.

2 Beispiele

Medikamentenüberhänge können u.a. im Zusammenhang mit

beobachtet werden.

3 Hintergrund

Ausschlaggebend für die Wirkdauer eines Pharmakons ist die Eliminationsgeschwindigkeit und die Plasmahalbwertszeit (siehe auch Pharmakokinetik). Zur Vermeidung prolongierter Wirkungen empfiehlt sich daher die Verwendung von Präparaten, die vergleichsweise rasch eliminiert werden und eine kurze Halbwertszeit besitzen (ohne, dass jedoch die beabsichtigte Wirkdauer vermindert wird).

4 Therapie

Zur Aufhebung der unerwünschten Wirkung über die erwünschte Wirkdauer hinaus besteht bei manchen Medikamenten die Möglichkeit einer Antagonisierung (siehe z.B. Decurarisierung).

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