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Leishmanien-Antikörper

1 Definition

Bei den Leishmanien-Antikörpern handelt es sich um Antikörper gegen Erreger der Gat­tung Leishmania. Die Bestimmung ist in­diziert zum Scree­ning auf viszerale Leishmani­ose.

2 Material

Für die Untersuchung wird 1 ml Serum benötigt.

3 Methode

Der Nachweis er­folgt mit­tels Im­mun­fluoreszenz­test, ELISA oder Im­muno­blot. Da es zu Kreuz­re­ak­tionen mit Trypanosomen kommen kann, ist die Spezifität jedoch eingeschränkt.

4 Referenzbereiche

Test Norm
IFT IgG 1:<20
IFT IgM 1:<20
IHA 1:<16
KBR 1:<5

5 Interpretation

Für eine frische Infektion sprechen:

  • hohe IgG-Werte
  • positive IgM-Titer
  • hoch-positive oder bei Kontrolle (nach 14 Tagen) deutlich angestiegene IHA- oder KBR-Titer

Positive Ergebnisse sind nur bei der viszeralen Form (Kala-Azar) und z.T. bei der mukokutanen Form zu erwarten.

6 Quellen

Laborlexikon.de; abgerufen am 27.03.2021

Diese Seite wurde zuletzt am 29. März 2021 um 12:05 Uhr bearbeitet.

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