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Koilozyt

von griechisch: koilos - leer

1 Definition

Als Koilozyten bezeichnet man pathologisch veränderte Zellen der Epidermis, die im Rahmen von HPV-Infektionen auftreten.

2 Histologie

Koilozyten sind Keratinozyten, genauer gesagt Intermediärzellen, die rund um den Zellkern ("perinukleär") eine Vakuolisierung aufweisen, d.h. optisch leer wirken (sog. Halo) Neben dem hellen perinukleären Hof zeigen die betroffenen Zellen einen verdickten peripheren Zytoplasmasaum. Die Zellkerne der Koilozyten stellen sich leicht vergrössert und hyperchromatisch bzw. pyknotisch dar. Das Chromatin erscheint verklumpt.

Fachgebiete: Pathologie

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