Klinisch-pathologische Korrelation
Definition
Als klinisch-pathologische Korrelation bezeichnet man den Abgleich zwischen den klinischen und histopathologischen Befunden eines Patienten. Die gemeinsame Betrachtung von Symptomen, bildgebender Diagnostik und Laborbefunden mit den Untersuchungsergebnissen von Gewebeproben ermöglicht eine verlässlichere Diagnosestellung und Therapieplanung.
Hintergrund
Die klinisch-pathologische Korrelation ist eine zentrale Methode in der Pathologie. Systematische Anwendung findet sie z. B. in Tumorboards.
Medizinstudium
Im Medizinstudium werden Pathologie und klinische Fächer in der Regel getrennt bzw. mit zeitlichen Versatz unterrichtet. In Modellstudiengängen wird hingegen ein Organsystem umfassend behandelt, um Studenten bereits im Studium zur klinisch-pathologischen Korrelation zu schulen.
Literatur
- U. Welsch, W. Kummer, T. Deller: Histologie - Lehrbuch und Atlas (ISBN 978-3-437-44427-2)
- Bakterielle Harnwegsinfektionen bei Analgetika-Nephropathie: Klinisch-pathologische Korrelation (Deutsche Medizinische Wochenschrift)
- Optische Kohärenztomographie bei geographischer Atrophie - eine klinisch-pathologische Korrelation (Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde)
- Klinisch-histopathologische Korrelation von Erkrankungen des Lides und vorderen Augenabschnitts (Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde)