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Interdigitierende dendritische Retikulumzelle

Synonyme: IDC, IDZ

1 Definition

Interdigitierende dendritische Retikulumzellen, kurz IDZ, sind Zellen mit bäumchenartigen Zellfortsätzen. Sie sind Teil des mononukleär-phagozytären Systems (MPS) und gehören zu den antigenpräsentierenden Zellen (MHC-II-gekoppelt).

2 Histologie

Interdigitierende dendritische Retikulumzellen findet man fast in allen Geweben, besonders jedoch in den T-Zell-Regionen der Lymphknoten, in der PALS der Milz und in den Tonsillen sowie in den Peyer-Plaques. Sie lassen sich an ihrem hellen, häufig gewundenen Zellkern erkennen. Ihre breiten Ausläufer dienen der intensiven Interaktion mit naiven T-Lymphozyten.

IDZ sind sowohl für CD4+-Lymphozyten, als auch für CD8+-Lympozyten die wirksamsten antigenpräsentierenden Zellen. Durch Zelladhäsionsmoleküle werden vor allem naive T-Zellen festgehalten, um eine Antigenerkennung und Aktivierung zu ermöglichen.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Mai 2020 um 00:56 Uhr bearbeitet.

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