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In-vivo-Fertilisation

von lateinisch: vivus - lebend, lebendig
Synonym: künstliche Befruchtung

1 Definition

Als In-vivo-Fertilisation bezeichnet man die Befruchtung der Eizelle (Fertilisation) im Mutterleib durch einen medizinischen Eingriff. Sie ist ein Verfahren der assistierten Reproduktion.

2 Einteilung

Es stehen verschiedene Methoden der In-vivo-Fertilisation zur Verfügung, wobei die intrauterine Insemination (IUI) heute (2007) das Standardverfahren ist. Alle anderen Verfahren werden nur noch selten angewendet.

Nach der Art der verwendeten Spermien bei der Insemination kann man zusätzlich zwei Verfahren unterscheiden:

Die heterologe Insemination ist in der Bundesrepublik Deutschland rechtlich problematisch, da das Kind einen Anspruch auf Auskunft über den genetischen Vater hat (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 06.02.2013 - I-14 U 7/12)[1]

3 Einzelnachweise

  1. Urteil bei openJur

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