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Hornhautödem

Synonyme: Korneaödem, Hornhautschwellung

1 Definition

Beim Hornhautödem handelt es sich um eine Einlagerung von Wasser in das Stroma der Kornea.

2 Pathologie

Das Hornhautödem führt dazu, dass die regelmäßige Anordnung der Kollagenlamellen gestört wird, die Dicke der Hornhaut zunimmt und die Transparenz vermindert wird. Die Hornhaut erscheint dadurch milchig-getrübt. Es kommt zur Visusverschlechterung u.a. mit kreisförmigen Erscheinungen von Lichtquellen (Halos).

3 Ursachen

Auslöser eines Hornhautödems ist eine Schädigung des Hornhautendothels, dessen Aufgabe es ist, dem Hornhautstroma Wasser zu entziehen. Sie kann unter anderem durch Entzündungen, Dystrophien, einen akuten Glaukomanfall oder infolge einer Augenoperation entstehen.

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Fachgebiete: Augenheilkunde

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juni 2008 um 23:40 Uhr bearbeitet.

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