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Hausärztliche Versorgung

Die Versorgung der Bevölkerung durch einen Hausarzt soll quantitativ, finanziell und organisatorisch gefördert werden (§ 73, 76 III SGB V). Dies beinhaltet auch eine gerechtere Vergügung, wozu eine Grundvergütung und Leistungskomplexe eingeführt worden sind. An der hausärztlichen Versorgung nehmen die Ärzte für Allgemeinmedizin und die Ärzte ohne Gebietsbezeichnung teil. Im weiteren können nicht spezialisierte Internisten die hausärztliche Versorgung übernehmen. Die Entscheidung für die hausärztiche oder fachärztliche Versorgung war von Kinderärzten und Internisten ohne Gebietsbezeichnung bis zum 31. Dezember 1996 zu fällen.

Die hausärztliche Versorgung umfaßt

  1. die Grundversorgung des Patienten in Diagnostik und Therapie bei Kenntnis seines häuslichen und familiären Umfeldes,
  2. die Koordination aller notwendigen Maßnahmen,
  3. die Dokumentation, Zusammenführung, Bewertung und Aufbewahrung der Behandlungsdaten, Befunde und Berichte aus ambulanter wie stationärer Versorgung
  4. die Einleitung bzw. Durchführung präventiver und rehabilitativer Maßnahmen, dazu Integration nicht-ärztlicher Hilfen und flankierende Dienste in die Behandlungsmaßnahmen

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