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Gyri temporales transversi

nach Richard Heschl (1824-1881), österreichischer Anatom und Pathologe
Synonyme: Heschl'sche Querwindungen, Brodmann-Areal 41
Englisch: transverse temporal gyri, Heschl's transverse convolutions

1 Definition

Die Gyri temporales transversi sind Großhirnwindungen (Gyri cerebri), die auf dem Dach des Gyrus temporalis superior des Temporallappens in die Tiefe des Sulcus lateralis hineinziehen.

2 Anatomie

2.1 Makroskopische Anatomie

Am anatomischen Präparat ist der Sulcus lateralis durch die verdeckende Pars opercularis des Gyrus frontalis inferior nicht einsehbar. Zur makroskopische Darstellung der Gyri temporales transversi ist daher die vorherige Entfernung der inferioren Frontallappenanteile, insbesondere der Pars opercularis, erforderlich.

2.2 Funktionelle Anatomie

Die Gyri temporales transversi umfassen die Cortexareale des primär auditiven Cortex (Brodmann-Areal 41). Hier endet auch die Hörbahn aus dem Corpus geniculatum mediale.

siehe auch: Hörbahn

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