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Gefäßpermeabilität

Englisch: vascular permeability

1 Definition

Als Gefäßpermeabilität wird das Ausmaß der Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blutgefäße - insbesondere der Blutkapillaren und Venolen - für flüssige und feste Bestandteile (Zellen) des Blutes bezeichnet.

Die Durchlässigkeit der Blutkapillaren wird noch einmal separat unter den Begriff Kapillarpermeabilität gefasst.

2 Hintergrund

Die Gefäßpermeabilität wird im wesentlichen durch das Endothel bestimmt. Eine erhöhte Gefäßpermeabilität findet sich beispielsweise bei systemischen Entzündungsreaktionen (Sepsis, SIRS) oder allergischen Reaktionen vom Typ I (Urtikaria) und führt unter anderem zur Ausbildung von Ödemen.

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