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Gefäßfunktionskurve

1. Definition

Die Gefäßfunktionskurve ist eine in der Physiologie des Herzens gebräuchliche Darstellung des zentralen Venendrucks (ZVD) in Abhängigkeit des Herzminutenvolumen (HMV).

2. Physiologie

Aus der Gefäßfunktionskurve ist ersichtlich, dass der ZVD physiologischerweise mit einem zunehmenden HMV abnimmt. Dies beruht darauf, dass ein gesteigertes HMV eine gesteigerte Blutvolumenverschiebung vom venösen in das arterielle System bedeutet.

+ΔVarteriell = -ΔVvenös

Durch die Abnahme des Blutvolumens im venösen System sinkt der ZVD.

Bei einem nachhaltigen Anstieg des Blutvolumens (Transfusion) verschiebt sich die Gefäßfunktionskurve nach rechts. Die Steigung bleibt unverändert. Der venöse Rückstrom erhöht sich für jeden ZVD

Bei einem nachhaltigem Abfall des Blutvolumens (Blutung) verschiebt sich die Gefäßfunktionskurve nach links. Die Steigung bleibt ebenfalls unverändert, d.h. der venöse Rückstrom erniedrigt sich für jeden ZVD.

siehe auch: Herzfunktionskurve

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Dr. Frank Antwerpes
Arzt | Ärztin
Birk Räuber
Student/in der Humanmedizin
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13.05.2024, 18:06
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