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Gay-Lussac-Gesetz

nach Joseph Louis Gay-Lussac (1778 bis 1850), französischer Chemiker und Physiker
Synonym: Gay-Lusac'sches Gesetz
Englisch: Gay-Lussac's law

1 Definition

Das Gay-Lussac-Gesetz besagt, dass das Volumen V eines idealen Gases bei gleichbleibendem Druck p (isobar) und gleichbleibender Stoffmenge n direkt proportional zur Temperatur T ist.

2 Hintergrund

Will man die Abhängigkeit des Volumens von der Temperatur unter Konstanthaltung des Drucks und der Teilchenzahl bei idealen Gasen untersuchen, kann dies mithilfe des Gay-Lusac'schen Gesetz errechnet werden. Diese Gleichung gilt als Erweiterung des Charles-Gesetz:

  • V ~ T bzw. V ÷ T = const.

Daraus folgt nach der Modifizierung durch Gay-Lussac folgende Formel:

Gay-Lussac-Gesetz:
V1 = V0 + V0 · (1 ÷ 273,15 K)*
p1 = p0 + p0 · (1 ÷ 273,15 K)*
*jeweils bei n und p = const.

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Fachgebiete: Chemie, Physik

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