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Fonticulus mastoideus

Synonyme: Hintere Seitenfontanelle, Fonticulus posterolateralis, Warzenfontanelle
Englisch: mastoid fontanelle

1 Definition

Als Fonticulus mastoideus bezeichnet man die paarig angelegte, knorpelig verschlossene Fontanelle am kindlichen Schädel.

2 Topographie

Die hintere Seitenfontanelle liegt beidseits zwischen Schläfen-, Scheitel- und Hinterhauptsbein und wird zusätzlich durch folgende Nähte begrenzt:

3 Morphologie

Der Fonticulus mastoideus ist sehr variabel ausgeprägt - sowohl in der Größe als auch in der Form. Er kann einzeln oder durch Verknöcherungen aus mehreren Knochenspalten bestehen.

4 Entwicklung

Einen völligen Verschluss der knorpeligen Struktur kann man um den 18. Lebensmonat herum beobachten.

5 Literatur

  • "Duale Reihe Anatomie" - Gerhard Aumüller et. al., Thieme-Verlag, 2. Auflage
  • "Taschenatlas Anatomie" - Werner Platzer, Thieme-Verlag, 10. Auflage

Diese Seite wurde zuletzt am 3. Dezember 2020 um 14:02 Uhr bearbeitet.

Ja, das macht Sinn. Denn hinten am Schädel gibt es kein Keilbein.
#2 vor 41 Tagen von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Gast
Müsste es nicht statt der sutura sphenoparietalis die sutura squamosa sein? LG
#1 vor 41 Tagen von Gast (Student/in der Humanmedizin)

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