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FLAIR

(Weitergeleitet von FLAIR-Sequenz)

Synonym: FLAIR-Sequenz

1 Definition

FLAIR ist die Abkürzung für eine MRT-Sequenz, mit der man zwischen freier und gewebsgebundener Flüssigkeit unterscheiden kann. Sie gehört zu den Inversion-Recovery-Sequenzen. Das Akronym FLAIR steht für "fluid attenuated inversion recovery".

2 Hintergrund

Die FLAIR-Sequenz gehört zu den FSE-Frequenzen ("fast spin echo") und arbeitet als solche mit einer langen Inversionszeit (TI) von etwa 2.000 bis 2.500 ms (abhängig von der B-Feldstärke der Hauptspule). Dies sorgt dafür, dass spezifisch das MR-Signal der freien Flüssigkeit unterdrückt wird, die damit schwarz im Bild erscheint. Anwendungen finden sich vor allem in der Neuroradiologie, wo die FLAIR eine häufig genutzte Sequenz ist und der Liquorunterdrückung dient. Sie ermöglicht u.a. das Abgrenzen von paraventrikulären Läsionen, die sonst aufgrund homogen heller MR-Signale nicht klar abgrenzbar wären.

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Februar 2019 um 21:38 Uhr bearbeitet.

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