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Erregungsrückbildungsstörung

1 Definition

Erregungsrückbildungsstörungen, kurz ERBS, sind im Elektrokardiogramm (EKG) nachweisbare Veränderungen der Repolarisation der Herzmuskelzellen. Es zeigen sich Veränderungen der Endstrecken in Form von Abflachungen oder Negativierungen der T-Welle oder auch als Hebungen oder Senkungen der ST-Strecke.

2 Einteilung

2.1 Primäre Erregungsrückbildungsstörungen

Primäre ERBS sind ERBS, die nicht an eine gestörte Erregungsausbreitung gebunden sind. Sie treten z.B. bei einer Minderversorgung des Herzens mit Sauerstoff (Ischämie), sowie bei Elektrolytstörungen oder Störungen der Hämodynamik auf.

2.2 Sekundäre Erregungsrückbildungsstörung

Sekundäre ERBS sind Veränderungen der Endstrecken (T-Welle, ST-Strecke), die bei Störungen der Erregungsausbreitung (z.B. Schenkelblock, Extrasystolen) auftreten.

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Fachgebiete: Kardiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 11. November 2013 um 14:25 Uhr bearbeitet.

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