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Einbettung

Englisch: embedding

1 Definition

Die Einbettung ist ein Verfahren aus der Histologie bzw. Pathologie, das der Konservierung und Stabilisierung des zu untersuchenden Gewebematerials dient. Die Einbettung ist darüber hinaus notwendig, um Schnitte des Gewebematerials anfertigen zu können.

2 Verfahren

Die Einbettung kann mit wasserunlöslichen oder wasserlöslichen Einbettungsmitteln durchgeführt werden:

  • Wasserunlösliche Einbettungsmittel: Dazu zählt das Paraffin. Das im Gewebe enthaltene Wasser wird erst durch Alkohol entfernt, dann durch ein Lösungsmittel (Xylol) ersetzt, anschließend durch das Einbettungsmittel selbst.
  • Wasserlösliche Einbettungsmittel: Zum Beispiel Gelatine. Diese Einbettungsmittel diffundieren sofort ins Gewebswasser.

Das bekannteste Verfahren ist die Paraffineinbettung, daneben kommen als Materialien Gelatine, Kunstharze und Parablast - eine Mischung aus Paraffin und polymeren Kunststoffen - zum Einsatz.

Fachgebiete: Histologie, Pathologie

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