Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Efferenzkopie

1 Definition

Als Efferenzkopie bezeichnet man die neuronale Repräsentation geplanter Bewegungen im Kleinhirn. Diese Kopie wird mit Rückmeldungen über die vollzogenen Handlungen (Reafferenzen) verglichen.

siehe auch: Reafferenzprinzip

2 Hintergrund

Die Efferenzkopie stellt im kybernetischen Sinn den Sollwert dar, der mit dem Istwert, der Afferenzkopie, verglichen wird. Eventuelle Abweichungen werden an die motorischen Zentren zurückgespielt, damit eine Bewegungskorrektur stattfinden kann.

Entscheidend für die Efferenzkopie ist die Verschaltung im Kleinhirn. Dabei existieren sogenannte zerebelläre Module, bestehend aus:

Die Kleinhirnkerne entlassen Projektionen, die direkt und indirekt zu den motorischen Systemen in Hirnstamm und Motorkortex verlaufen. Diese entsenden wiederum Moosfaserafferenzen als Informationsrückkoplung zur Kleinhirnrinde bzw. zum Complexus olivaris inferior.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Juni 2020 um 15:31 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (5 ø)

168 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: