Dysphorie
von altgriechisch: δυσ- - schwierig und φέρειν - tragen, ertragen
Englisch: dysphoria
Definition
Dysphorie ist eine Affektstörung, die eigenständig oder als Begleitsymptom auftreten kann. Die Betroffenen sind unzufrieden, missmutig, schlecht gelaunt, gereizt, mürrisch oder verärgert und strahlen diese Stimmung nach außen ab.
Das Gegenteil der Dysphorie ist die Euphorie.
Hintergrund
Dysphorie kann als Begleitsymptom bei hormonellen Veränderungen, insbesondere bei der prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS), psychischen Erkrankungen (wie Depression oder bipolare Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie), organischen Erkrankungen (z.B. Epilepsie), Intoxikationen, Medikamenteneinnahme (insbesondere Neuroleptika/Antipsychotika, aber auch Antidepressiva) oder im Rahmen eines Entzugs auftreten.