Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Dermatoliposklerose

Englisch: Lipodermatosclerosis

1 Definition

Unter einer Dermatoliposklerose versteht man die Verhärtung (Fibrosierung) des subkutanen Fettgewebes im Rahmen chronischer Ödeme, in erster Linie bei chronisch-venöser Insuffizienz (CVI).

2 Pathologie

Bei chronischen Ödemen kommt es zu einer Behinderung der Sauerstoffversorgung, sowie zu einer Stimulierung von Fibroblasten, welche mit gesteigerter Bildung von Kollagen einhergeht. Die Kollagenbildung führt im Sinne eines Circulus vitiosus zu einer weiteren Verschlechterung der Gewebetrophik und begünstigt die Entstehung von Ulzerationen.

3 Klinik

Bei einer Dermatoliposklerose ist die Haut mit der Faszienunterlage verbacken und lässt sich nicht mehr in Falten abheben. Die Mündungen der Haarfollikel sind verstrichen. Häufig ist das gesamte distale Unterschenkeldrittel panzerartig eingeengt.

Diese Seite wurde zuletzt am 30. April 2016 um 09:47 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

10 Wertungen (3.6 ø)

24.142 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: