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Chauffeur-Fraktur

Synonyme: Hutchinson-Fraktur, Lorrie-Fraktur
nach Jonathan Hutchinson (1828-1913), britischer Chirurg
Englisch: Chauffeur fracture, Hutchinson fracture, backfire fracture

1 Definition

Als Chauffeur-Fraktur bezeichnet man eine intraartikuläre distale Radiusfraktur mit keilförmiger Absprengung des Processus styloideus radii.

2 Terminologie und Verletzungsmechanismus

Die Bezeichnung Chauffeur-Fraktur oder im englischen auch Backfire-Fraktur entstand aufgrund des Unfallmechanismus eines zurückfeuernden, mittels Kurbel gestarteten Motors. Hierbei kommt es zu einer plötzlichen starken Dorsalextension des Handgelenks des ankurbelnden Chauffeurs, die zum Abriss des Processus styloideus radii führt.[1]

3 Diagnostik

Zur Diagnosestellung genügt meist eine Röntgenaufnahme des Handgelenks in zwei Ebenen. In seltenen Fällen oder bei schwer einsehbaren Begleitfrakturen kann eine Computertomographie indiziert sein. Radiologisch lässt sich meist in der a.p.-Projektion des Handgelenks der Frakturspalt mit intraartikulärer Komponente nachweisen.

4 Quellen

  1. Lund FB, Fractures of the radius in starting automobiles, Boston medical and surgical journal, 1904

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