Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Carriervirus

1 Definition

Ein Carriervirus ist ein Virus, das bei der Impfstoffherstellung dazu verwendet wird, genetische Bestandteile eines anderen Virus zu transportieren.

2 Hintergrund

Die Herstellung von inaktivierten oder attenuierten Viren für Impfstoffe ist ein aufwändiger Prozess, da sich viele Viren nur schwer in gängigen Zellkulturen vermehren lassen. Eine Alternative ist die Einschleusung von genetischem Material in ein Carriervirus, das sich leichter vermehren lässt. Diese modifizierten Viren bezeichnet man auch als Chimären. Das eingeschleuste genetische Material führt dann in der vom Carriervirus infizierten Zelle zur Bildung von Antigenen, gegen die das Immunsystem spezifische Antikörper bilden kann.

Als Carrierviren werden häufig Adenoviren oder Vesikuläre Stomatitisviren (VSV) eingesetzt.

3 Beispiel

Fachgebiete: Immunologie, Virologie

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Oktober 2014 um 12:22 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

2 Wertungen (4 ø)

682 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: