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Arthrokinematik

1 Definition

Die Arthrokinematik beschreibt die relativen Bewegungen der Gelenkflächen zueinander bei einem osteokinematischen Bewegungsvorgang. Sie bezeichnet das Geschehen innerhalb eines Gelenks, wenn sich die Knochen im Raum bewegen. Zur Arthrokinematik zählen die Roll- und Gleitbewegungen innerhalb des Gelenkes, die bei einer Bewegung auftreten.

2 Hintergrund

Jedes Gelenk besitzt eigene Faktoren bzw. Strukturen, welche die Arthrokinematik während einer Bewegung des Knochens intraartikulär steuern. So wird z.B. beim Schultergelenk die Arthrokinematik weitestgehend von Muskulatur gesteuert (Rotatorenmanschette), beim Kniegelenk hingegen geschieht die Steuerung über die zentralen Ligamenta (Kreuzband).

Die Arthrokinematik kann durch die sogenannte Konvex-Konkav-Regel nach Kaltenborn beschrieben werden.

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Fachgebiete: Physiotherapie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. August 2020 um 14:00 Uhr bearbeitet.

Fixed
#2 am 02.02.2017 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Zur Arthrokinematik zählen die Roll- und Gleitbewegungen innerhalb des Gelenkes, die bei der Flexion und Extension auftreten, gerade Rotation passt da nicht rein.
#1 am 02.02.2017 von Frederik Böcker (Physiotherapeut/in)

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