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Apiaceae

1 Definition

Apiaceae oder auch Doldenblütengewächse sind zumeist krautige Pflanzen. Diese Pflanzenfamilie zeichnet sich durch den Blütenstand einer Doppeldolde, sowie durch zerteilte Blätter aus.

2 Eigenschaften

2.1 Blüte

Die Doppeldolde setzt sich aus mehreren kleinen, einheitlichen Einzelblüten zusammen. Dieses Erscheinungsbild kann sich auch als Pseudanthium charakterisieren lassen. Die Einzelblüten weisen jeweils fünf Kelchblätter und Kronblätter auf. Das Androeceum besteht ebenfalls aus fünf Staubblättern, die über den Kelchblättern angeordnet sind. Der Fruchtknoten setzt sich aus zwei coenokarpen Karpellen zusammen und ist unterständig angesiedelt.

2.2 Blatt

Die Blätter der Apiaceae sind in den meisten Fällen stark zerteilt, das heißt mehrfach gefiedert oder gefingert. Sie sind wechselständig am Spross angeordnet. Kennzeichnend sind die auffällig, verbreiterten Blattscheiden.

2.3 Frucht

Die Früchte der Apiaceae sind Doppelachänen. Die Besonderheit dieser Fruchtform ist, dass die Fruchtwand und die Samenschale miteinander verwachsen sind. Außerdem liegen überwiegend sechs schizogene Exkretgänge vor.

3 Chemie

Sowohl die Früchte, als auch die krautigen Teile der Pflanzen enthalten ätherische Öle. Die Hauptbestandteile sind Terpene und Phenylpropan-Derivate. Für den Maggi-ähnlichen Geruch, der beispielsweise bei der Liebstöckelwurzel auftritt, sind Alkylphthalide verantwortlich. Des Weiteren sind Cumarine, wie zum Beispiel Umbelliferon im fetten Öl zu finden. Manche Arten haben giftige Eigenschaften, die auf Polyacetylene zurück zuführen sind.

4 Arzneidrogen

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