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Androblastom

von altgriechisch: ἀνδρὀς ("andros") - Mann; βλαστός ("blástos") - Keim
Synonyme: Sertoli-Leydig-Zell-Tumor, Arrhenoblastom
Englisch: androblastoma, Sertoli–Leydig cell tumors (SLCT)

1 Definition

Das Androblastom ist ein seltener, meist hormonproduzierender Tumor, der von Zellen der Genitalleiste, in erster Linie Sertoli-Zellen und/oder Leydig-Zellen, ausgeht.

2 Epidemiologie

Androblastome können bei Männern im Hoden, bei Frauen im Ovar auftreten. Ihr Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

3 Pathohistologie

Androblastome zeigen pathohistologisch eine Mischung aus verschiedenen Zelltypen, v.a. unreife Sertoli-Zellen und Leydig-Zellen. Ihr relativer Anteil kann variieren. Neben Keimleistenzellen können, ähnlich wie beim Teratom, auch andere heterologe Gewebekomponten auftauchen, u.a. Knorpel, Skelettmuskulatur oder Darmepithelien.

4 Pathophysiologie

Etwa 10 bis 20% der Androblastome produzieren Hormone, meist Testosteron.

5 Dignität

Bei Androblastomen handelt es sich meist um originär gut differenzierte, benigne Tumoren, die im Verlauf ihres Wachstums eine maligne Transformation mit Entdifferenzierung durchlaufen.

6 Klinik

7 Diagnostik

8 Therapie

Bei benignem Tumor prophylaktische Entfernung durch Ovarektomie bzw. Orchiektomie. Bei Malignität in Abhängigkeit vom Staging zusätzlich Chemotherapie und Bestrahlung.

Tags:

Fachgebiete: Urologie

Diese Seite wurde zuletzt am 31. März 2021 um 12:30 Uhr bearbeitet.

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