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ASA-Risikoklassifikation

Abkürzung: ASA - American Society of Anesthesiologists
Englisch: ASA risk classification

1 Definition

Die ASA-Risikoklassifikation ist eine für die meisten anästhesiologischen Kliniken gängige Klassifikation zur Abschätzung des perioperativen Risikos.

2 ASA-Klassen

Die ASA-Klassifikation geht auf die Empfehlungen der American Society of Anaesthesiologists (ASA) zurück. Das perioperative Risiko wird in sechs Schweregrade eingeteilt:

  • ASA 1: Gesunder Patient
  • ASA 2: Patient mit geringfügiger Erkrankung ohne Einschränkungen
  • ASA 3: Patient mit Erkrankung mit deutlicher Beeinträchtigung
  • ASA 4: Patient mit lebensbedrohlicher Erkrankung
  • ASA 5: Moribunder Patient, der ohne Operation wahrscheinlich nicht überleben wird
  • ASA 6: gestorbener Patient mit festgestelltem Hirntod, Organspender

Die ASA-Einstufung wird vom präoperativ betreuenden Anästhesisten im Rahmen der Prämedikation vorgenommen.

3 7-Tage-Letalität

Die 7-Tage-Letalität in den verschiedenen ASA-Klassen beträgt:[1]

  • ASA 1: 0,06%
  • ASA 2: 0,47%
  • ASA 3: 4,39%
  • ASA 4: 23,48%
  • ASA 5: 50,77%

4 Quellen

  1. Thieme eRef ASA- Klassifikation, abgerufen am 6.5.2022

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Juni 2022 um 21:19 Uhr bearbeitet.

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