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Zellteilung

Synonyme: Zytokinese, Cytokinese
Englisch: cell division

1 Definition

Die Zellteilung ist ein biologischer Kernprozess, der das Wachstum und die Fortpflanzung aller Lebewesen gewährleistet. Er teilt das Zellplasma und andere Zellbestandteile der Mutterzelle auf zwei oder mehrere Tochterzellen auf, indem getrennte Kompartimente durch Einziehen neuer Zellmembranen geschaffen werden.

2 Hintergrund

Bei Eukaryonten, geht der Zellteilung meist eine Kernteilung voraus, welche die DNA der Mutterzelle und damit die genetische Information auf die entstehenden Tochterzellen verteilt. Man unterschiedet zwei Formen von Kernteilungen, Mitose und Meiose.

  • Im Falle der Mitose entstehen zwei Tochterzellen, deren DNA identisch mit der der Elternzelle ist.
  • Bei der zweite Form der Kernteilung, der Meiose, führt zur Bildung von Keimzellen (Gameten), die der geschlechtlichen Fortpflanzung dienen. Während der Meiose kommt es zu einer Reduzierung des Chromosomensatzes, d.h. die Zellen sind nach vollzogener Teilung nicht mehr diploid wie ihre Vorläuferzellen, sondern haploid.

Die Zellteilung ist unter normalen Umständen ein streng reglementierter Prozess, dessen Regulation durch die Zelle selbst, aber auch durch die sie umgebenden Nachbarzellen und hormonell durch den Gesamtorganismus gesteuert wird. Wenn in einem Organismus die Zellteilung unkontrolliert abläuft, entstehen Tumore. Maligne Tumore (Krebs) sind die gravierendste Störung dieser Art.

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