Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Stresshormon

1 Definition

Stresshormone sind Hormone, die in Stresssituationen ausgeschüttet werden, um die Energiereserven des Körpers freizusetzen und ihn so auf eine "Fight-or-Flight"-Situation vorzubereiten.

2 Hintergrund

Beispiele für Stresssituationen sind zum Beispiel schwere Allgemeinerkrankungen, hohe körperliche Belastungen (Leistungssport), Reizüberflutung (Lärm) oder psychische Traumen (Verlust einer Bezugsperson, Todesangst).

3 Hormone

Die Gruppe der Stresshormone ist nicht fest umrissen, da es in den oben geschilderten Situationen zu einer Vielzahl endokrinologischer Veränderungen kommt. Die wichtigsten Stresshormone, die bei kurzfristigen Belastungssituationen ausgeschüttet werden, sind die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

Eine weitere wichtige Gruppe von Hormonen, die bei Stressreaktionen eine große Rolle spielen, sind die Glukokortikoide. Hier ist besonders das Cortisol aus der Nebennierenrinde zu nennen. Ihre Ausschüttung wird wiederum über Steuerungshormone CRH und ACTH geregelt.

Andere Hormone, die vermehrt in Stresssituationen ausgeschüttet werden, sind das Antidiuretische Hormon (ADH), Prolactin und β-Endorphin.

4 Psychophysiologie

Das psychophysiologische Stressmodell von Henry beschreibt je nach Stresssituation unterschiedliche, stimulusspezifische Reaktionen. Demnach löst jeder Stressor in der frontotemporalen Hirnrinde eine bestimmte, physiologische Reaktion mit entsprechenden vegetativen Folgen aus: Ist die vorherrschende Emotion Furcht, gekoppelt mit einem Fluchtverhalten, so kommt es zu einem deutlichen Adrenalinanstieg. Im Kampf oder ähnlichen Anstrengungen, die mit der primären Emotion Ärger verbunden sind, steigen besonders die Spiegel von Noradrenalin und Testosteron. Im Falle einer Depression, die mit Kontrollverlust und Unterordnung vergesellschaftet sein kann, werden dagegen vermehrt Cortisol und weniger Testosteron ausgeschüttet.

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