Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Spastik

von griechisch: σπασμός (spasmos) - Krampf
Synonym: Spastizität
Englisch: spasticity

1 Definition

Unter Spastik bzw. Spastizität versteht man eine Tonuserhöhung der Muskulatur (Spasmus), die die Extremitäten in typische, nicht funktionelle Haltungsmuster zwingt.

2 Ursachen

Spastik wird durch eine Schädigung des zentralen Nervensytems (ZNS) hervorgerufen (z.B. Apoplex). Die Folge ist eine zunächst schlaffe Lähmung, die später spastisch wird.

3 Einteilung

Nach der Lokalisation bzw. Ausdehnung der spastischen Lähmung unterscheidet man:

  • Monospastik: spastische Lähmung einer Extremität
  • Paraspastik: spastische Lähmung beider Beine
  • Hemispastik: spastische Lähmung einer Körperhälfte
  • Tetraspastik: spastische Lähmung alle vier Extremitäten. Es können zusätzlich auch die Hals- und Rumpfmuskulatur betroffen sein. Auch "spastische Tetraparese" genannt.

4 Symptomatik

Die typischen Merkmale der Spastik sind Auffälligkeiten bei der Reflexbildung. Die Reflexe sind:

  • überschießend
  • krankhaft verbreitert
  • kloniform

Im Rahmen einer Spastik kommt es zur Ausbildung von pathologischen Reflexen, wie z.B. dem Babinski-Reflex.

5 Verlauf

Im schlaffen Stadium sind bereits hypertone Muskelzüge zu erkennen, der Übergang ins spastische Stadium erfolgt schleichend. Manche Patienten verbleiben für den Rest ihres Lebens im spastischen Stadium, andere können durch eine erfolgreiche Therapie mit mehr oder weniger ausgeprägter Restsymptomatik wieder ins alltägliche Leben integriert werden.

Fachgebiete: Neurologie

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