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Sinneszelle

Englisch: sensory cell

1 Definition

Sinneszellen sind hochspeziallisierte Zellen, die in der Lage sind, adäquate oder inadäquate Reize in elektrische Erregungen umzuwandeln und damit eine Weiterleitung zu ermöglichen.

2 Gliederung

In der gängigen Literatur werden zwei Formen von Sinneszellen unterschieden:

  • Primäre Sinneszellen sind Neurone des zentralen Nervensystems, die im Laufe der Entwicklung in die Peripherie verlagert sind. Zu dieser Gruppe gehören die Zellen des Riechepithels.
  • Sekundäre Sinneszellen sind Zellen, die sich entwicklungsgeschichtlich von der Glia der Peripherie oder von den endo- oder ektodermalen Epithelien ableiten. Dazu gehören zum Beispiel die Stäbchen und Zapfen der Retina - auch wenn sie einen axonartigen Fortsatz zwischen Zellkörper und Synapsenregion ausbilden. Ebenso wie die Haarzellen des Hörorgans (Cochlea) bilden sie so genannte Rezeptorpotenziale, aber keine Aktionspotenziale. Allerdings: Im Gegensatz zu den meist depolarisierenden, sekundären Sinneszellen reagieren die Photorezeptoren der Wirbeltiere auf Lichtreize mit Hyperpolarisation.

Die Sinneszellen in den Geschmacksknospen der Zunge sind ebenfalls sekundäre Sinneszellen.

Fachgebiete: Histologie

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