Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Montagskrankheit

Englisch: monday disease

1 Definition

Als Montagskrankheit bezeichnet man in der Arbeitsmedizin eine durch organische Nitrate bedingte Berufskrankheit (Nr. 1309- Erkrankungen durch Salpetersäureester). Namensgebend ist das Auftreten der Symptome am Tage der Reexposition (typischerweise montags) nach einem arbeitsfreien Intervall (z.B. Wochenende).

2 Klinik

Typische Symptome sind Übelkeit, Hypotonie, Schwindel, Kopfschmerzen, ggf. auch Tachykardie (reflektorisch) und pectanginöse Beschwerden. Bei andauernder Exposition tritt eine Gewöhnung (Nitrattoleranz) ein, sodass im weiteren Wochenverlauf keine Krankheitszeichen auftreten. Erst nach entsprechender Nitratpause treten die Beschwerden erneut auf.

3 Berufsgruppen

Beruflich exponierte Personengruppen sind Arbeiter der chemischen und pharmazeutischen Industrie, sowie Personen, die beruflichen Umgang mit Sprengstoffen haben. In den Entwicklungsländern ist die Byssinose als Montagskrankheit bei Arbeitern im Umgang mit Baumwolle oder Flachs verbreitet.

Fachgebiete: Arbeitsmedizin, Toxikologie

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