Das Medizinlexikon zum Medmachen

Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.
Geht mal raus zum Baden!
Keine Edits vom 16. bis 31. August. Geht mal raus zum Baden!
Bearbeiten

Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Montagskrankheit

Englisch: monday disease

1 Definition

Als Montagskrankheit bezeichnet man in der Arbeitsmedizin eine durch organische Nitrate bedingte Berufskrankheit (Nr. 1309- Erkrankungen durch Salpetersäureester). Namensgebend ist das Auftreten der Symptome am Tage der Reexposition (typischerweise montags) nach einem arbeitsfreien Intervall (z.B. Wochenende).

2 Klinik

Typische Symptome sind Übelkeit, Hypotonie, Schwindel, Kopfschmerzen, ggf. auch Tachykardie (reflektorisch) und pectanginöse Beschwerden. Bei andauernder Exposition tritt eine Gewöhnung (Nitrattoleranz) ein, sodass im weiteren Wochenverlauf keine Krankheitszeichen auftreten. Erst nach entsprechender Nitratpause treten die Beschwerden erneut auf.

3 Berufsgruppen

Beruflich exponierte Personengruppen sind Arbeiter der chemischen und pharmazeutischen Industrie, sowie Personen, die beruflichen Umgang mit Sprengstoffen haben. In den Entwicklungsländern ist die Byssinose als Montagskrankheit bei Arbeitern im Umgang mit Baumwolle oder Flachs verbreitet.

Fachgebiete: Arbeitsmedizin, Toxikologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melden Sie sich bitte an.

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (2.75 ø)
Teilen

4.073 Aufrufe

Das Flexikon enthält bereits 42.764 Artikel - jetzt mitmachen & weitersagen!

Copyright ©2014 DocCheck Medical Services GmbH