Goldnetz-Endometriumablation
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1 Definition [bearbeiten]
Die Goldnetz-Endometriumablation ist ein Ablationsverfahren zur Behandlung von sehr starken und/oder langen Menorrhagien. Dabei wird die Gebärmutterschleimhaut durch Hochfrequenzstrom in wenigen Sekunden verödet.
2 Technik [bearbeiten]
Das Verfahren besteht in der dauerhaften Entfernung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) durch Hochfrequenzstrom. Dadurch können zukünftige Blutungen reduziert bzw. beseitigt werden. In Narkose oder in Lokalanästhesie wird der Gebärmutterhals dilatiert und ein dünner Tubus in die Gebärmutter eingeführt. Danach wird durch den Tubus ein dreieckiges Netz in der Gebärmutterhöhle entfaltet und die Grösse dem Innenraum der Gebärmutter angepasst.
Durch eine Aktivierung von Hochfrequenzstrom für durchschnittlich ca. 90 Sekunden wird die Schleimhaut kauterisiert. Danach wird das Netz wieder eingezogen und aus dem Uterus entfernt.
3 Indikationen [bearbeiten]
- Menorrhagien bzw. Hypermenorrhoen, die durch eine Hormontherapie nicht kontrollierbar sind.
Da bei dem Eingriff die Uterusschleimhaut irreversibel zerstört wird, eignet sich die Therapie nur für Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch.
4 Risiken [bearbeiten]
Zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Goldnetz-Methode zählen:
- Entzündungen
- Blutungen, Schmierblutungen
- Uterusperforation mit möglicher Verletzung von Nachbarorganen (Harnblase, Darm)
- Unterleibsschmerzen, besonders in den ersten Stunden nach dem Eingriff
Darüber hinaus ist ein Rezidiv der Blutungsstörung möglich (Therapieversager).
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Fachgebiete: Gynäkologie
Kommentare
Dr. Frank Antwerpes
Sehr geehrter Herr Dr. Hirsch, das ist kein Kommentar, sondern Eigenwerbung. Zudem ist die von Ihnen favorisierte Methode nicht unumstritten und eignet sich nur für Frauen, die keinen Kinderwunsch mehr haben. Bitte halten Sie sich hier an die Spielregeln und verwenden Sie das Flexikon nicht für kostenloses Advertising. Dazu gibt es Google Adwords. Sachliche und neutrale Methodenschilderungen sind hingegen stets willkommen.
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