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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Menorrhagie

Englisch: menorrhagia

1 Definition

Als Menorrhagie wird eine zu starke und zu lange andauernde Menstruation bezeichnet. Die Menorrhagie ist eine Form der Zyklusanomalie.

Wenn die Dauer der Menstruation normal ist, und nur die Blutung deutlich stärker ausfällt, spricht man von einer Hypermenorrhoe. Klinisch werden diese Begriffe häufig synonym verwendet.

2 Hintergrund

Eine Menorrhagie liegt bei einem Blutverlust von mehr als 80 ml oder einer Menstruationsdauer von mehr als 7 Tagen vor.

3 Ursachen

Die Ursachen einer Menorrhagie sind vielfältig.

3.1 Gynäkologische Ursachen

Am häufigsten liegen Kontraktionsstörungen der glatten Muskulatur des Uterus vor, die dazu führen dass sich die Gebärmuttermuskulatur während der Menstruation nicht richtig zusammen ziehen kann. Sie können unter anderem durch folgende Erkrankungen ausgelöst werden:

Auch ein Intrauterinpessar (IUP) kann eine Menorrhagie verursachen.

3.2 Systemische Ursachen

Neben gynäkologischen Erkrankungen muss an das Vorliegen einer hämatologischen Grunderkrankung gedacht werden (hämorrhagischen Diathese) bzw. an die Einnahme von Antikoagulantien oder anderen gerinnungshemmenden Arzneimitteln. Als weitere systemische Ursachen kommen in Frage:

3.3 Funktionelle Ursachen

Nicht immer ist bei einer Menorrhagie eine organische Ursache identifizierbar ist. Man spricht dann von einer funktionellen Störung bzw. von dysfunktionellen uterinen Blutungen - wobei dieser Befund eine Ausschlussdiagnose ist.

4 Differentialdiagnose

5 Risiken

Durch eine länger bestehende Menorrhagie kann es zu deutlichen Blutverlusten kommen, die zur Entstehung einer Eisenmangelanämie führen.

6 Diagnostik

7 Therapie

Die Therapie ist abhängig von der auslösenden Ursache und erfolgt wenn möglich kausal. Es stehen unter anderem folgende Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wobei ein ggf. bestehender Schwangerschaftswunsch über die genaue Wahl der Methoden entscheidet.

7.1 Nicht-hormonelle Therapie

7.2 Hormonelle Therapie

7.3 Chirurgische Therapie

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