Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Emulgator

Englisch: emulsifier

1 Definition

Emulgatoren stabilisieren Gemische aus zwei nicht miteinander mischbaren Substanzen, sogenannten Emulsionen. In der Biologie ist dies oft eine Fett- Wasser- Emulsion.

2 Aufbau

Ein Emulgator muss sich in beiden Substanzen, die er mischen will, lösen können. Er braucht eine ungeladene (apolare, unpolare, lipophile, hydrophobe) und eine geladene (polare, hydrophile, lipophobe) Seite.

3 Und wie funktioniert es?

Der ungeladene Teil des Moleküls löst sich in der lipophilen Phase des Gemisches, der geladene Teil in der hydrophilen Phase. Die lipophile Substanz wird so zu hydrophoben Tröpfchen, die rundum mit Emulgator bedeckt ist. Dadurch, dass der hydrophile Teil des Emulgators in der hydrophilen Phase gelöst ist, befindet sich das hydrophobe Tröpfchen sozusagen auch in Lösung.

4 Einsatzbeispiele

  • in Milch: Lecitin (Lösung von Milchfett in Wasser)
  • in der Verdauung: z.B. Gallensalze (Fettverdauung)
  • im Hausgebrauch: Tenside (Spülmittel)

Fachgebiete: Biochemie, Chemie

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