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Diabetologie

1 Definition

Die Diabetologie ist ein Teilbereich der Humanmedizin, der sich mit der Prophylaxe, Diagnose, Therapie und Erforschung des Diabetes mellitus beschäftigt. Klinisch ist dieses Fachgebiet der Inneren Medizin zuzuordnen. Weiterhin kann es zum internistischen Teilbereich der Endokrinologie gezählt werden.

Ein Arzt, der sich auf Diabetologie spezialisiert hat, ist ein Diabetologe.

2 Fach

Zentrales Anliegen der Diabetologie ist die Erkennung, Behandlung und Erforschung von Diabetes mellitus. Dabei sind die wichtigsten Grundtypen dieser Erkrankung Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2. Des Weiteren befasst sich die Diabetologie mit dem Schwangerschaftsdiabetes. Die Einordnung in das Fachgebiet der Endokrinologie ist der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem mit Diabetes untrennbar verbundenen Insulin um ein Hormon handelt. Da Diabetes mellitus eine Volkskrankheit ist, die häufig vom Hausarzt mitbehandelt wird, spezialisieren sich immer mehr Allgemeinmediziner auf dieses internistische Teilgebiet. Die Diabetologie organisiert sämtliche Belange bezüglich der Patientenschulung, der Einstellung bezüglich des Medikamenten- bzw. Insulinplans, der Ernährung und weiteren Vorsorgemaßnahmen. Sie beschäftigt sich aber auch mit den diabetologischen Folgeerkrankungen wie:

Diabetische Augenerkrankungen, z.B. die Diabetische Retinopathie bedürfen i. d. R. der Weiterbehandlung durch die Augenheilkunde.

3 Berufsbilder

3.1 Facharzt für Diabetologie

Hierbei handelt es sich um ein Weiterbildungsfach von Innere Medizin und Endokrinologie, dass im Anschluss an die normale Facharztausbildung belegt werden kann. Auch Hausärzte können durch entsprechende Seminare und Ausbildung im Fach Diabetologie geschult werden; die Facharztbezeichung ist allerdings Internisten vorbehalten. Als eigenständig anerkannte Berufsbereichung existiert der Diabetologe erst seit dem Jahr 2003. Als solcher ist der Facharzt entweder in einer Internistischen Klinik eines Krankenhauses, oder als niedergelassener Internist tätig. Um die Zusatzbezeichnung "Facharzt für Diabetologie" zu tragen, muss man mindestens 18 Monate in diesem Fach tätig gewesen sein.

3.2 Diabetesberater

Die Aufgabe eines Diabetesberaters ist die umfangreiche Beratung des Patienten hinsichtlich der körperlichen, sozialen, beruflichen und ernährungswissenschaftlichen Konsequenzen seiner Erkrankung. Neben der rein medizinischen Betrachtung des Diabetes mellitus steht hier v. a. die Integration der Krankheit in das Alltagsleben im Vordergrund. Auch der psychologische Umgang mit dem Störungsbild kann Aufgabe des Diabetesberaters sein. Um diesen Beruf zu ergreifen, benötigt man eine abgeschlossene Ausbildung in einem der folgend genannten Berufen:

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