18.393 Aufrufe
Englisch: monocyte


Monozyten sind zelluläre Bestandteile des menschlichen Bluts, die zur Zellklasse der Leukozyten gehören. Wenn sie das zirkulierende Blut verlassen, entwickeln sich aus ihnen die Makrophagen.
Monozyten haben einen Durchmesser von etwa 12-25 µm und sind damit die größten Zellen im zirkulierenden Blut. Sie besitzen ein relativ breiten Zytoplasmasaum, der sich im Lichtmikroskop nach Pappenheim-Färbung graublau darstellt und feine Granulationen (Lysosomen) enthalten kann. Der Zellkern ist hell und steht exzentrisch. Er ist vielgestaltig und kann sich kugel- oder bohnen- bzw. nierenförmig darstellen.
Diese Website nutzt die Macromedia®Flash™ Software. Leider ist auf Ihrem Rechner der Macromedia Flash Player nicht installiert oder Ihre Version des Players kann die von uns erstellten Inhalte nicht abspielen.
Bitte laden Sie sich die neueste Version herunter, und installieren Sie sie.
Dies benötigt nur wenige Minuten.
Falls auf Ihrem Rechner bereits das aktuelle Flash™-Plugin installiert ist, und Sie trotzdem diese Meldung sehen, aktivieren Sie bitte die Ausführung von Javascript in Ihrem Webbrowser.
Macromedia und Flash sind Marken von Macromedia, Inc.
Monozyten werden im Rahmen der Monozytopoese im Knochenmark über eine zelluläre Zwischenstufe (Promonozyt) aus speziellen hämatopoetischen Stammzellen, den Monoblasten, gebildet. Die Bildung vollzieht sich unter dem Einfluss von Wachstumsfaktoren wie GM-CSF (Granulozyten-Makrophagen Kolonie-stimulierender Faktor) und M-CSF (Monozyten Kolonie-stimulierender Faktor).
Monozyten zirkulieren ungefähr 12-48 Stunden im Blut und machen hier ca. 2-8% der gesamten Leukoyztenpopulation aus. Wie die neutrophilen Granulozyten haben sie die Fähigkeit zur aktiven Migration in das Gewebe. Dort differenzieren sie sich weiter in verschiedene Zellformen.
Einen Mangel an Monozyten bezeichnet man als Monozytopenie, eine erhöhtes Vorkommen als Monozytose.


|
Daten werden geladen... |
