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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Hyperurikämie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: hyperuricaemia

1. Definition [bearbeiten]

Als Hyperurikämie wird eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut bezeichnet. Bei einem Anstieg der Serumharnsäurekonzentration über 6,7 mg/dl bei Frauen und über 7,4 mg/dl bei Männern liegt eine Hyperurikämie vor. Generell kann zwischen primärer und sekundärer Hyperurikämie unterschieden werden.

2. Einteilung [bearbeiten]

2.1. Primäre Hyperurikämie [bearbeiten]

Die primäre Hyperurikämie ist eine angeborene Störung des Purinstoffwechsels. Dabei kann sowohl die Harnsäuresynthese als auch die Harnsäureausscheidung betroffen sein. Folgende Enzymdefekte können eine primäre Hyperurikämie verursachen:

2.2. Sekundäre Hyperurikämie [bearbeiten]

Auch bei der sekundären Hyperurikämie kann eine Störung der Harnsäurebildung oder der Harnsäureausscheidung vorliegen. Als Ursachen kommen verschiedene Erkrankungen und auch die Therapie mit bestimmten Medikamenten in Frage:

3. Klinik [bearbeiten]

Eine Hyperurikämie kann - abhängig vom Schweregrad - inapparent bleiben, oder sich im klinischen Bild der Gicht manifestieren.

4. Therapie [bearbeiten]

Eine Senkung des Harnsäurespiegels kann zunächst mit purinarmer Kost, Alkoholverzicht und Gewichtsreduktion eingeleitet werden. Als medikamentöse Behandlung empfiehlt sich der Einsatz von Urikostatika (Allopurinol) und Urikosurika (Benzbromaron, Probenecid).

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