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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Fixierung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Synonym: Fixation
Englisch: fixation

Histologie und Zytologie [bearbeiten]

In der Histologie bezeichnet man mit "Fixierung" eine Methode zur Vorbereitung von biologischem Untersuchungsmaterial (z.B. Gewebeproben, Ausstriche) für die mikroskopische Analyse. Die Fixierung dient dazu, die enzymatische Autolyse des zu untersuchenden Gewebes zu verhindern und damit die Probe zu stabilisieren. Man unterscheidet folgende Verfahren:

Die Kryofixierung hat gegenüber der chemischen Fixierung den Vorteil, das das fixierte Material nicht morphologisch verändert wird. Bei chemischer und thermischer Fixierung kann es hingegen zur Bildung von Artefakten (z.B. Verklumpung von Proteinen) kommen.

Durch die Fixierung werden die im Gewebe enthaltenen Eiweiße dauerhaft denaturiert, sind lagerbar und können auch mit erheblichem Zeitversatz untersucht werden. Ein weiterer Schutz der Proben vor bakterieller Zersetzung erfolgt nach der Fixierung durch die Einbettung.

Bei Ausstrichpräparaten ist mit dem Begriff "Fixierung" neben der Denaturierung häufig auch die "Befestigung" des Materials auf dem Objektträger gemeint.

Psychologie [bearbeiten]

In der Psychologie versteht man unter "Fixierung" das Festhalten an bestimmten Denk- und Verhaltensweisen. Diese Einengung der Persönlichkeit führt zum Verlust der Flexibiliät des Denkens, Fühlens und Handelns.

Psychoanalyse [bearbeiten]

In der Psychoanalyse bezeichnet "Fixierung" das Stehenbleiben auf einer frühen Stufe der psychosexuellen Entwicklung. Vom betroffenen Erwachsenen werden unreife bzw. kindliche Formen der Triebbefriedigung gewählt.

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