Thrombozytenadhäsion
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Englisch: thrombocyte adhesion
1. Definition
Der Begriff Thrombozytenadhäsion bezeichnet die Anheftung der Thrombozyten an das Kollagen der subendothelialen Matrix. Sie ist der initiale Schritt der Thrombozytenaktivierung und der primären Blutgerinnung (Hämostase).
2. Biochemie
siehe Hämostase
3. Pathologische Störungen der Thrombozytenadhäsion
Thrombozytenadhäsionsstörungen sind erblich bedingt. Sie beruhen auf einer gestörten Interaktion von Thrombozyten und Gefäßendothel in Folge:
- von-Willebrand-Faktor-Mangel (von-Willebrand-Jürgens-Syndrom) bzw.
- Fehlexpression des von-Willebrand Glykoproteinrezeptors (GPIb/IX) der Thrombozytenmembran (Bernard-Soulier-Syndrom)
Fachgebiete:
Hämostaseologie, Physiologie